NOTFALL-
VORSORGE

Die Versorgungssicherheit auch in Krisensituationen sichern zu können, ist eine Herausforderung, die den Wasserverband dazu bewegt hat, ein umfangreiches Konzept bezüglich Notfallvorsorge auszuarbeiten. Mehrtägige Stromausfälle durch Materialfehler, menschliches Versagen, wetterbedingte Anomalien oder Eingriffe von außen, wie zum Beispiel Hackern, haben zwar eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit, ziehen im Falle des Falles aber weitreichende negative Auswirkungen nach sich. Ein Zusammenbruch des gesellschaftlichen Lebens kann bei einem dauerhaften Stromausfall nicht ausgeschlossen werden.
Aus diesem Grund hat es sich der Wasserverband zum Ziel gesetzt, sich mittels Notfallkonzeptes unter anderem auf einen fünftägigen Stromausfall vorzubereiten, um dadurch die Wasserversorgung auch im Katastrophenfall gewährleisten zu können. Im Zuge dessen wurden die Notstromversorgung, die Kommunikationskanäle, die Stromversorgung durch die eigene Photovoltaikanlage, die Bereitstellung qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Treibstoffbevorratung beleuchtet.

Um die Anforderungen des Systemerhalts für fünf Tage gewährleisten zu können, muss der Wasserverband folgende Punkte umsetzen:
  • Stationen mit systemrelevanten Pumpen zusätzlich mit stationären Notstromaggregaten ausrüsten
  • Stationen mit mobilen bzw. transportablen Notstromaggregaten ausrüsten
  • Funkanlage installieren
  • Am Gelände des Betriebsgebäudes Kalsdorf eine Lagerfläche für Notstromaggregate errichten
  • Bereitstellung von Treibstoff durch ortsansässigen Tankstellenbetreiber gewährleisten
  • Ausreichend erforderliche Betriebsfahrzeuge und Bedienstete bereitstellen