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Versorgungssicherheit

 
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Der Wasserverband Umland Graz verfügt über ausreichende Wasservorkommen, um die Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu versorgen. Trotzdem ist es auch in dieser Region wichtig, für Ausnahmesituationen gerüstet zu sein wie sie durch extreme Trockenperioden, Naturkatastrophen, Unglücksfälle, Sabotageakte oder andere Beeinträchtigungen (Undichtheiten, Rohrbrüche etc.) auftreten können. Als „Sicherheitsnetz“ und als Ausgleich zwischen niederschlagsreichen und –armen Gebieten innerhalb unseres Bundeslandes entwickelte das Land Steiermark den „Wasserversorgungsplan Steiermark“:
 

Erweiterung der Brunnenanlage Kalsdorf

Als Konsequenz der Bevölkerungsentwicklung begann der Wasserverband Umland Graz im Jahr 2002 mit den Vorbereitungen für eine Erweiterung der Brunnenanlage. Auf Basis mehrerer Optimierungsberechnungen wurden schließlich zwei neue Brunnenstandorte mit einer Entnahmemenge von je 40 Litern pro Sekunde gefunden. Es handelt sich dabei um einen der größten Grundwasserkörper südlich von Graz mit einer ausgezeichneten Wasserqualität. Aus grundwasserhydrologischer Sicht ist die Entnahme von Grundwasser möglich, ohne das Grundwassersystem nachhaltig negativ zu beeinflussen. Das Verfahren befindet sich nun in der Endphase.
 

Transportleitung Oststeiermark

Ein wichtiger Meilenstein in dem Jahrhundertprojekt „Wasserversorgungsplan Steiermark“, dessen Ziel der Wasserausgleich zwischen den Gebieten ist, ist die Errichtung der Transportleitung Oststeiermark unter Beteiligung des Wasserverbandes Umland Graz. Die Projektkosten von 15 Millionen Euro wurden von Bund und Land Steiermark sowie aus Eigenmitteln der Verbandsmitglieder finanziert – eine wichtige Investition in eine „wasserdichte“ Zukunft.