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Aufgaben und Pflichten der Wasserversorger


Wasserbetreiber – und damit auch der Wasserverband Umland Graz – unterliegen sehr strengen nationalen und internationalen Regelungen (Lebensmittelkodex, Trinkwasserverordnung, EU-Hygienepaket etc.). Diese Vorgaben regeln unter anderem die Eigenkontrolle durch den Betreiber, amtliche Kontrollen, Parameter für Trinkwasser, Untersuchungshäufigkeit und Notfallvorsorge.

Unter dem Begriff „Eigenkontrolle“ fasst die Trinkwasserverordnung zahlreiche Vorsorgemaßnahmen zusammen, die vom Betreiber einer Wasserversorgungsanlage getroffen werden müssen. Darüber hinaus gibt es Kontrollen, die nur von externen und gesetzlich autorisierten Einrichtungen vorgenommen werden dürfen.

 

Die gesetzlich geregelte Eigenkontrolle umfasst folgende Aufgaben:


Errichtung, Wartung und Instandhaltung

Die Betreuung und Wartung unserer Wasserversorgungsanlagen erfolgt durch speziell ausgebildete „Wassermeister“. Diese werden regelmäßig aus- und weitergebildet, um rechtlich und technisch stets auf dem aktuellen Stand zu sein.



Trinkwasseruntersuchung
 und Dokumentation

Mit Bescheid vom Amt der Steiermärkischen Landesregierung ist ein genaues Untersuchungsprogramm der Brunnen in Kalsdorf festgelegt. Alle Untersuchungen werden im Auftrag des Wasserlabors der Holding Graz - Kommunale Dienstleistungen GmbH durchgeführt. Diese Einrichtung ist ein gesetzlich autorisiertes Labor für Trink- und Mineralwasser.

Die Trinkwasserverordnung schreibt auch Untersuchungen beim Endverbraucher vor. Im Einvernehmen mit der zuständigen Fachabteilung (Gesundheitswesen - Amt der Steiermärkischen Landesregierung) werden in jeder Mitgliedsgemeinde Proben entnommen.