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Richtig Heizen und Lüften

 
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Raumluft enthält immer Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen. Allein durch unseren Aufenthalt in einem Raum steigt die Luftfeuchtigkeit deutlich an. Aber auch Tätigkeiten wie Kochen, Wischen oder Duschen. In einem durchschnittlichen
4-Personen-Haushalt müssen täglich bis zu 15 Liter Wasserdampf entlüftet werden. Je nach Lufttemperatur kann die Luft mehr oder weniger Wasserdampf aufnehmen. Bei vollständig mit Feuchte gesättigter Luft kondensiert der Wasserdampf aus der Luft an kalten Oberflächen. 
 

Für ein behagliches Wohnklima ist die relative Luftfeuchtigkeit entscheidend. Während der Heizperiode sind 30 bis 45 % relativer Feuchte optimal. Werte über
50 % führen bei schlechter Bausubstanz teilweise schon zur Schimmelbildung. Werte unter 20 % sollten aus gesundheitlichen Gründen vermieden werden. Auch der Körper hat während der Heizperiode hohe Ansprüche an das Raumklima. Ausgetrocknete Schleimheute in Nase und Rachen werden durchlässig für Viren und Bakterien und bilden damit den Nährboden für Erklältungen und Hautreizungen.  
  

Richtig Lüften!

  • 3-4 Mal täglich Stoßlüften
  • Zusätzlich Innentüren öffnen, um die Effektivität zu erhöhen
  • Räume je nach ihrer Nutzung lüften: Schlafräume am besten morgens nach dem Aufstehen mindestens 5-10 Minuten. In Küche und Bad, direkt nach dem Entstehen von Feuchtigkeit lüften
  • Wäsche am besten im Trockner oder in einem gut gelüfteten Kellerraum trocknen
  • Große Möbelstücke möglichst nur an Innenwänden oder gut gedämmten Außenwänden aufstellen. 
  • Möbelstücke mit 5-10 cm Abstand zur Wand aufstellen
 Lüften hoch
 
Heizen

Richtig Heizen!

 
  • Heizungsanlage durch einen Fachmann überprüfen - so arbeitet die Heizung effektiv und man spart bares Geld
  • Bis zu 6 % Heizenergie können eingespart werden, wenn man die Raumtemperatur um 1 Grad Celsius senkt. (Nicht unter 16 Grad senken, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden)
  • Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen halten - bei geöffneten Türen strömt warme Luft in das kühlere Zimmer und kondensiert dort
  • Heizkörper nicht durch Vorhänge oder Möbel verdecken, damit die Luft zirkulieren kann
  • Warmwasser nicht über 60 Grad Celsius erhitzen lassen
  • Heizkörper regelmäßig entlüften
  • Achtung! Neubauten benötigen ein bis zwei Jahre, um vollständig auszutrocknen. In dieser Zeit besteht erhöhter Heizbedarf 
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